Architektur - Wettbewerbe, Wohnen
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Wohnüberbauung Martinshöhe, Sempach

Das Konzept der 2000-Watt-Gesellschaft strebt weltweit einen gerechten Ressourcenverbrauch an. Der Energieverbrauch in der Schweiz von heute 5300 Watt soll bis ins Jahr 2100 weltweit auf 2000 Watt Dauerleistung pro Person gesenkt werden, auf einen Zielwert, der in der Schweiz um 1960 überschritten wurde. Gemäss Studien der ETH Zürich ist es möglich, mittelfristig und ohne Komforteinbussen auf diesen Wert zurückzukehren, vor allem durch Erhöhung der Effizienz von Gebäuden, Geräten und Fahrzeugen…
Das Konzept der 2000-Watt-Gesellschaft strebt weltweit einen gerechten Ressourcenverbrauch an. Der Energieverbrauch in der Schweiz von heute 5300 Watt soll bis ins Jahr 2100 weltweit auf 2000 Watt Dauerleistung pro Person gesenkt werden, auf einen Zielwert, der in der Schweiz um 1960 überschritten wurde. Gemäss Studien der ETH Zürich ist es möglich, mittelfristig und ohne Komforteinbussen auf diesen Wert zurückzukehren, vor allem durch Erhöhung der Effizienz von Gebäuden, Geräten und Fahrzeugen, aber auch durch die Entwicklung neuer Technologien. Erstmals in der Luzerner Landschaft und im ländlichen Raum der Schweiz soll nun auf der Martinshöhe in Sempach eine Siedlung mit 120 Wohnungen entstehen und als 2000-Watt- Areal die Vorgaben des SIA-Energiepfads erfüllen. Grundlage bildet das Projekt der Unit Architekten aus Hergiswil, das 2008 aus einem Studienauftrag hervorgegangen ist.
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Zahlen & Fakten

Bauherrschaft Katholische Kirchengemeinde und Soziale Wohnbaugenossenschaft, Sempach
Verfahren Wettbewerb 1. Rang
Daten 2016 - 2019
Nutzung Wohnen
Baukosten BKP 2 CHF 47 Mio.
Geschossflächen 24‘648 m²
Status Ausgeführt